Aufgefrischte Sprachkenntnisse, internationale Begegnungen und neue Impulse für den Unterricht: Lehrpersonen aus dem Kanton Schwyz blicken auf ihre Sprachaufenthalte zurück.
Für 6 Lehrpersonen aus dem Kanton Schwyz führten die Sommerferien 2026 nach Norwich oder Aix-en-Provence: Dort vertieften sie während zwei bis drei Wochen ihre Englisch- beziehungsweise Französischkenntnisse. Die von der PH Schwyz im Auftrag des Kantons organisierten Sprachaufenthalte verbinden Sprachunterricht mit pädagogischen und kulturellen Inhalten, Exkursionen und dem Austausch mit Lehrpersonen aus verschiedenen Ländern.
Mehr als Sprachunterricht
Die Rückmeldungen der diesjährigen Teilnehmenden sind durchwegs positiv. So nutzten sie ihren Aufenthalt nicht nur, um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen, sondern gleichzeitig auch, um neue Ideen für den eigenen Unterricht zu sammeln. Besonders wertvoll ist dabei auch der internationale Austausch mit Lehrpersonen aus anderen Ländern und der Einblick in unterschiedliche Schulsysteme.
«Der Kurs in Norwich verbessert nicht nur die Englischkenntnisse, man lernt ganz allgemein, seinen Unterricht spannender zu gestalten, damit die Schüler:innen aktiver sein können.»
Ähnlich blickt Maria Luisa Delbono auf ihren Aufenthalt zurück: «Meine zwei Wochen in Norwich haben alle meine Erwartungen überschritten.» Besonders gefallen habe ihr der aufgabenorientierte Unterricht, bei dem die Teilnehmenden selbst ständig aktiv waren.
Sprache und Kultur im Alltag erleben
Auch ausserhalb des Unterrichts gab es viel zu entdecken. Stadtführungen, Spaziergänge, Workshops, Museumsbesuche und weitere gemeinsame Aktivitäten gehörten ebenso zum Aufenthalt wie Zeit für eigene Unternehmungen.
Verena Vanomsen beschreibt ihre zwei Wochen in Norwich als «wirklich durch und durch gelungen». Neben dem abwechslungsreichen Unterricht schätzte sie das intensive Rahmenprogramm und das Leben bei ihrer Gastfamilie. Gerade solche Alltagserfahrungen machten den Sprachaufenthalt zu mehr als einem klassischen Sprachkurs.
In Aix-en-Provence erlebte David Bürgi eine ähnliche Mischung: Besonders gefallen habe ihm «die ausgewogene Balance von schulischem Lernen, kulturellen Entdeckungen und mediterranem Ferienflair». Auch seinen Aufenthalt bei einer Gastfamilie hebt er hervor – mit vielen Gelegenheiten für Gespräche und damit zum Anwenden der Sprache im Alltag.
Neugierig? Seien Sie selbst dabei!
Im kommenden Sommer haben Lehrpersonen wieder die Möglichkeit, ihre Englisch- und Französischkenntnisse bei einem Sprachaufenthalt aufzufrischen. Das Angebot wird grösstenteils vom Kanton finanziert und kann als Weiterbildung oder Intensivweiterbildung (IWB) angerechnet werden.
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