Das Institut für Medien und Schule (IMS)

Digitalisierung und Mediatisierung prägen immer stärker alle Aspekte unseres Lebens. Damit stellen sich auch vielfältige Fragen für die Schule: Wie werden Kinder kompetent und mündig für ein selbstbestimmtes Leben in einer digitalen Welt? Welche Ausbildung ist dafür notwendig? Wie verändern sich Lernsettings und wie lassen sich Lehr- und Lernprozesse sinnvoll mit Medien unterstützen? Über den Unterricht hinaus: Welche Herausforderungen entstehen dabei für Schulen und wie lassen sich diese lösen? Was bedeuten diese Entwicklungen für Hochschulen und insbesondere für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen? Wie entwickeln sich Finanzierungsmodelle und Verantwortlichkeiten im Bildungssystem?

Seit seiner Gründung im Jahr 2003 beschäftigt sich das Institut für Medien und Schule (IMS) mit einem interdisziplinären Team mit der Klärung solcher Fragen.
Wir realisieren empirische Studien; initiieren, begleiten und evaluieren innovative Pilotprojekte in Schule & Hochschule und gestalten, implementieren sowie betreiben Softwaresysteme für den Bildungsbereich - oft in nationalen und internationalen Kooperationen. Dabei werden wir vom Schweizerischen Nationalfonds und von zahlreichen Stiftungen finanziert und arbeiten oft im Auftrag von Bund, Kantonen, Gemeinden sowie Unternehmen. 

Wir fokussieren insbesondere auf folgende Bereiche:

  • Mediendidaktik / Educational Technology: Lernprozesse mithilfe eines sinnvollen Medieneinsatzes effektiv und effizient gestalten, insbesondere Potenziale und Kompetenzen für ein lernwirksames, selbstreguliertes und kooperatives Lernen fördern.
  • Medienbildungsdidaktik: Durch die Förderung von Kompetenzen Menschen zu einem selbstbestimmten, verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit Medien befähigen.
  • Informatikdidaktik: Konzepte für den Informatikunterricht im Schulkontext entwickeln, implementieren und evaluieren; Lehr-/Lernprozesse zu Themen der Informatik ab der Primarstufe erforschen und gestalten.
  • Schulentwicklung: Schule mithilfe von Medien als lernende Organisation gestalten, in welcher Leitungs- und Teamprozesse, Professionalisierungsprozesse oder die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule produktiv gestaltet werden.
  • Bildungssteuerung: Übergeordnete, individuelle, soziale und gesellschaftliche Chancen und Risiken von Digitalisierungsprozessen in Bildungsabläufen und Bildungsinstitutionen analysieren und in gesellschaftliche Diskurse einbringen.

Die Ergebnisse unserer Arbeit fliessen ein in

  • wissenschaftliche Publikationen und Konferenzbeiträge im nationalen und internationalen Kontext
  • Handbücher und Berichte
  • Lehrmittel und weiteres Unterrichtsmaterial
  • Lehrpläne und Umsetzungshilfen
  • Software und digital unterstützte Lerndesigns für Schule und Hochschule
  • Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen und Dozierenden an PHs
  • internationale, nationale und regionale Fachgremien
  • Beratung von Lehrpersonen, Schulleitungen, Bildungsadministration und politischen EntscheidungsträgerInnen

Kontakt

Beat Döbeli Honegger
Leiter Forschungsprofessur Digitalisierung und Bildung
Pädagogische Hochschule Schwyz
Zaystrasse 42
CH-6410 Goldau
T +41 41 859 05 86
beat.doebeli @ phsz.ch
 
Eva Marinus
Pädagogische Hochschule Schwyz
Zaystrasse 42
6410 Goldau
Schweiz
T +41 41 859 05 16
eva.marinus @ phsz.ch
 
Doreen Prasse
Pädagogische Hochschule Schwyz
Zaystrasse 42
CH-6410 Goldau
T +41 41 859 05 56
doreen.prasse @ phsz.ch
 
Mareen Przybylla
Pädagogische Hochschule Schwyz
Zaystrasse 42
CH-6410 Goldau
T +41 41 859 05 21
mareen.przybylla @ phsz.ch