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10. September 2026

Daniel Mathéus übernimmt die Bereichsleitung Theater

Seit dem 1. August 2026 leitet Daniel Mathéus den Bereich Theater an der PH Schwyz. Der Theatermacher, Theaterpädagoge und Experte für Positive Psychologie versteht Theaterpädagogik als Ressource für Resonanz, Lernen und eine lebendige Schulkultur.

Daniel Mathéus ist selbst seit vielen Jahren künstlerisch tätig und arbeitet unter anderem eng mit Familie Flöz aus Berlin und performing:group aus Köln zusammen. Neben seiner Theaterarbeit beschäftigt er sich intensiv mit Fragen rund um Wohlbefinden, Beziehung und persönliche Entwicklung. Er absolvierte einen Master of Arts mit Schwerpunkt Positive Psychologie & Coaching und ist Mitbegründer der invisible elephants AG

Diese unterschiedlichen Perspektiven fliessen auch in sein Verständnis von Theaterpädagogik ein. Für Daniel Mathéus gehört sie nicht nur auf die Bühne oder in eine Projektwoche. Rollenarbeit, Improvisation, szenisches Erzählen oder kurze Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen bereichern auch den Regelunterricht. Sie erzeugen Resonanz, eröffnen andere Zugänge zu Lerninhalten und ermöglichen Schülerinnen und Schülern, sich mit ihren individuellen Stärken einzubringen.

Welche Rolle kann Theaterpädagogik in einer zunehmend digital geprägten Schule spielen?
Daniel: Digitale Werkzeuge können Lernen unterstützen – Theater erinnert uns daran, dass Bildung immer auch Beziehung braucht. Theaterpädagogik bringt Menschen in direkte Begegnung, stärkt Präsenz und lädt dazu ein, den eigenen Körper, den Raum und die Gruppe bewusst wahrzunehmen. Dabei geht es nicht um ein Entweder-oder, sondern um eine sinnvolle Balance zwischen digitalen und analogen Lernformen.

Was möchtest du mit dem Bereich Theater an der PH Schwyz künftig besonders stärken? 
Daniel: Ich wünsche mir, dass Theaterpädagogik noch stärker als Ressource für Resonanz und eine lebendige Schulkultur verstanden wird. Im Spiel begegnen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Themen auf unmittelbare Weise: Sie hören einander zu, reagieren aufeinander, erleben unterschiedliche Perspektiven und gestalten gemeinsam etwas Neues. Lernen wird dadurch nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich, emotional und sozial erfahrbar. Gleichzeitig entstehen Räume, in denen junge Menschen ihre Stimme finden, unterschiedliche Perspektiven erleben und erfahren, dass ihr Beitrag zählt. 

Damit verbindet Daniel Mathéus Theaterpädagogik auch mit Fragen des Wohlbefindens und der Selbstwirksamkeit. Wer sich in einer Gruppe sicher und wahrgenommen fühlt, kann eher Neues ausprobieren, eigene Ideen einbringen und Fehler als Teil des Lernprozesses akzeptieren. Theaterpädagogische Arbeitsweisen können so nicht nur Kreativität und Ausdrucksfähigkeit fördern, sondern auch Empathie, Zusammenarbeit und den konstruktiven Umgang mit Unterschiedlichkeit stärken.

Kontakt

Daniel Mathéus

Daniel Mathéus

Bereichsleiter Theater

+41 859 05 38

daniel.matheus@phsz.ch
Regina Kuratle

Regina Kuratle

Prorektorin Weiterbildung & Dienstleistungen

T +41 41 859 05 78

regina.kuratle@phsz.ch