27.06.2018

18.10.2018: Referat «Lernkultur und Leistungsbewertung in der Kompetenzorientierung»


Nicht erst seit der Einführung des Lehrplans 21 steht die Leistungsbeurteilung im Fokus jeder Lehrperson. Durch die konsequente Orientierung an Kompetenzen erhält sie aber eine andere Ausrichtung und ruft nach neuen Formen. Die Unterscheidung zwischen dem «assessment of learning» und dem «assessment for learning» rückt erneut in den Vordergrund. In vielen Kantonen wurden/werden die Lehrpersonen in Kursen in den Lehrplan 21 eingeführt und es stellen sich immer wieder ähnliche Fragen: Wie beurteile ich Kompetenzen? Lassen sich solche überhaupt bewerten? Muss die Leistungsbewertung neu gedacht werden? Welche Chancen bietet sie? Welche Herausforderungen gilt es zu meistern? Im diesjährigen Referatezyklus zum Thema «Kompetenzorientierte Beurteilung» der PHSZ stehen solche Fragen im Zentrum.

Am 18. Oktober 2018, von 17.30-19.00 Uhr, laden wir Sie zum 1. Referat des Referatezyklus mit anschliessendem Apéro an der PHSZ ein:
Lernkultur und Leistungsbewertung in Zeiten der Kompetenzorientierung
Referent: Dr. Felix Winter / Diskutantin: Prof. Dr. Kathrin Futter (PHSZ)

Die Kompetenzorientierung der Bildungsziele, wie sie im Lehrplan 21 vorliegt, bietet neue Möglichkeiten, den Unterricht vielfältig und schüleraktiv anzulegen, denn es geht vermehrt darum, praktisch relevantes Wissen und Können auszubilden. Schülerinnen und Schüler erkunden z.B. ihre Umwelt und lösen anspruchsvolle Aufgaben. Sie reflektieren selbst darüber, wie sie gearbeitet und ob sie etwas gut gelöst haben. Sie geben anderen Rückmeldungen und sollen die Rückmeldungen ihrer Lehrpersonen umsetzen. Im Kontext einer erweiterten Lehr-Lern-Kultur stellt sich aber immer auch die Frage,wie eine passende Leistungsbeurteilung aussehen kann. Diese wird notwendig vielfältiger. Einerseits weil mehr und auch anderes beurteilt werden muss, aber auch, weil vermehrt auf inhaltlicher Ebene über Leistungen und Fördermassnahmen miteinander gesprochen wird - z.B. mit den Schülerinnen und Schülern anhand eines Lernjournals, Portfolios oder Beurteilungsrasters und mit Eltern in den gemeinsamen Beurteilungsgesprächen. Mit dem Lehrplan 21 kommen also neue Herausforderungen auf die Lehrpersonen zu, aber es ist wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass sie diese nicht alleine zu bewältigen haben, sondern in Zusammenarbeit mit den anderen Beteiligten.

Weitere Infos zu unserem Referatezyklus 2018/19.

 






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